Das Jahr 2014 im Rückblick

 

Auch wenn das Jahr 2014, Gott sei Dank, keine größeren Schadensereignisse für unseren Ort und somit für unsere Wehr bereithielt, so war es doch ein anspruchsvolles und intensives Jahr mit zahlreichen Einsätzen, Ausrückungen, Übungen und Bewerben.

71 technische und 23 Brandeinsätze wurden von uns 2014, ich hoffe zur Zufriedenheit aller Betroffenen, in etlichen Einsatzstunden abgearbeitet. Als wohl größter und sicher gefährlichster Einsatz ist den meisten wohl der Dachstuhlbrand der "Neuen Mittelschule Altmünster" in Erinnerung. Die Ausrüstung des neuen Tanklöschfahrzeuges machte sich hier bereits mehr als bezahlt.

2014 war aber auch ein Jahr in der die Bandbreite und die Verschiedenheit der Einsätze für uns als Feuerwehr fordernd und zugleich auch ansporn waren. Von der erfolgreichen Bergung eines Schlüsselbundes die ein 2-jähriger zum Entsetzen seiner Eltern in der Jauchegrube versenkte, über kleinere Überflutungen der Aurach, Sturmeinsätze, Fahrzeugbergungen, Verkehrsregelungen, Eisregen, Hangrutschungen, einigen Ölspuren, einem Fahrzeugbrand mitten im Ort bis hin zu einigen (bereits zur Gewohnheit gewordenen) Brandmeldealarmen war wohl alles dabei.

Zweimal wurde unsere Wehr zu Personenrettungen alarmiert. Leider konnte ein solcher Einsatz trotz aller Bemühungen und zur Betroffenheit aller eingesetzten Kräfte nicht positiv beendet werden. Unser tiefes Mitgefühl gilt hier der Witwe, den Kindern und Enkelkindern sowie allen Angehörigen.

2014 war aber auch ein Jahr vieler Bewerbe. Keine Bewerbe in Gruppenstärke wie beim FLA oder THL, aber viele erfolgreiche Kameradinnen und Kameraden bei den Atemschutz-Leistungsabzeichen und bei den Funkleistungsabzeichen. Ein positiver Trend der zeigt dass sich nicht nur durch die sogenannte Gruppendynamik etwas bewegen lässt sondern dass sich einige gezielt und hochwertig  weiterbilden wollen.

Das Übungs- bzw. Schulungsjahr 2014 war sicherlich noch vom neuen Tanklöschfahrzeug, dass am 22. August 2013 in Dienst gestellt wurde, in gewisser Weise vorgegeben. Jeden zweiten und dritten Freitag im Monat fanden Übungen bzw. Schulungen statt. Die durchschnittliche Übungsbeteiligung war wieder ausserordentlich ansprechend und für die Übungsverantwortlichen ungemein motivierend.

Unter großer Anteilnahme seiner Kameraden und der Bevölkerung mussten wir 2014 leider von unserem ältesten Kameraden HBM Martin Hofmann Abschied nehmen. In einer bewegenden Trauerfeier geleiteten wir unseren Kameraden nach dem Requiem in der Kaplaneikirche Reindlmühl zu seiner letzten Ruhestätte am Friedhof Altmünster.

Ich kann versichern dass mich beide Todesfälle tief berührt und betroffen haben, ersuche aber auch um Verständnis wenn ich für die Freiwillige Feuerwehr Reindlmühl rückblickend ein positives Resümee über das Jahr 2014 ziehe. Zumal in die (unendliche) Geschichte bezüglich Neubau Feuerwehrhaus endlich Bewegung kommt und ein Baubeginn 2015, gemeinsam mit dem Kindergarten, möglich erscheint.

Als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reindlmühl bedanke ich mich bei der Bevölkerung von Reindlmühl und Umgebung für die Unterstützung in Worten, Taten und/oder auch in finanzieller Hinsicht. Hierbei wird mir das Zeltfest 2013 stets in Erinnerung bleiben als sich die Rollen des Helfers bzw. des Hilfesuchenden zeitweilen überschnitten. Die Solidarität und die Unterstützung seitens der Reindlmühlerinnen und Reindlmühler in diesen anstrengenden Tagen und Nächten war für uns tief bewegend, und ich bin überzeugt hier nicht nur für mich, sondern für meine gesamte Mannschaft zu sprechen.

Mein Dank für das nun zu Ende gegangene Jahr 2014 gebührt aber auch unseren Gemeindevertretern, allen voran Herrn Bürgermeister Hannes Schobesberger für seine Bemühungen und sein Verständnis. Nach der langen Zeit der Vorbereitung freuen wir uns gemeinsam in den nächsten zwei Jahren ein für unseren Ort bedeutendes Projekt (Kindergarten und Feuerwehrhaus) umzusetzen.

Bevor ich nun allen ein gutes neues Jahr wünsche ist es mir ein Anliegen mich bei meinen Kommandomitgliedern, Kameradinnen und Kameraden sowie deren Familien zu bedanken. Ich bedanke mich für eure geopferte Freizeit für die Feuerwehr, für eure Lojalität mir gegenüber und bei den Familienmitgliedern dass sie trotz der Entbehrungen immer Verständnis zeigen und uns stets unterstützen. Egal ob bei Übungen, Schulungen, Kursen, Bewerben oder Einsätzen waren und werden diese Stunden nie vergebens sein.

Ich wünsche euch, dass eure Hoffnungen, Wünsche und Erwartungen in das nun beginnende Jahr 2015 alle in Erfüllung gehen mögen!

Guten Rutsch wünscht euch Stefan!

HBI Stefan Schmid, Kommandant der FF-Reindlmühl


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