"Brand landwirtschaftliches Gebäude - Richtberg 19"

160515 034Zum Glück war dies nur der Alarmtext zu der gestrigen Großübung in Reindlmühl / Richtberg an der 11 Feuerwehren mit insgesamt 149 Mann/Frau teilnahmen. Und eines gleich vorweg genommen, das gesetzte Übungsziel wurde mehr als erreicht.

Die von unserer Wehr vorbereitete und ausgearbeitete Großübung begann um 16:00 Uhr mit der Alarmierung der vier Feuerwehren der Marktgemeinde Altmünster über die Bezirkswarnstelle Gmunden. Sofort nach Eintreffen der ersten Einsatzmannschaften wurde mit der Suche nach einer vermissten Person begonnen sowie mit dem schrittweisen Aufbau eines umfassenden Löschangriffes begonnen. 

Aufgrund der exponierten Lage des Übungsobjektes veranlasste der Einsatzleiter umgehend die Nachalarmierung der Feuerwehren der Alarmstufen 2 und 3. Ab diesem Zeitpunkt standen 11 Wehren im Übungseinsatz. Das besondere Augenmerk galt nun die anrückenden Einsatzfahrzeuge zu den richtigen Einsatzstellen zu lotsen und raschest möglich eine Löschwasserversorgung vom Schwarzenbach zum 1,2 Kilometer entfernten und 200 Meter höher gelegenen Übungsobjekt zu errichten.

7 Tragkraftspritzen standen bereit um das Löschwasser in einer doppelt geführten Zubringleitung ans Ziel zu bringen. Hierzu wurden 130 B-Schläuche verlegt, das entspricht einer Länge von 2,6 Kilometer. Selbst die positivsten Einschätzungen im Vorfeld der Übung über die Zeitspanne bis die Wasserförderung zu 100% aufgenommen werden kann wurden übertroffen.

Zusätzlich zur Wasserförderung über die Zubringleitung mittels Pumpen waren drei Tankwagen in einem Pendelverkehr (Löschwasserbehälter Richtberg - Hydrant Feuerwehrhaus Reindlmühl) mit der Zubringung von Löschwasser beauftragt. Allein über diesen Pendelverkehr wurden beachtliche 24.000 Liter Löschwasser zugeführt.

Nach erreichen des gesetzten Übungszieles, der Errichtung einer ausreichenden und über eine realistische Einsatzzeit unbegrenzt gesicherten Wasserversorgung, konnte die Übung beendet werden. Lediglich die  Löschwasserversorgung bis zum Löschbehälter wurde noch kurze Zeit aufrecht erhalten um wieder den vollen Wasservorrat bereitzustellen.

Nach einer kurzen Übungbesprechung am Vorplatz der Volksschule Reindlmühl brachten die während der ganzen Übung anwesenden Ehrengäste, Bürgermeister Hannes Schobesberger, Vize-Bürgermeisterin Elisabeth Feichtinger und Abschnittskommandant BR Christan Huemer, ihren Dank und Anerkennung für die geleistete Übung zum Ausdruck.

Das Team des Roten Kreuzes Ebensee mit ihrem Versorgungsfahrzeug, sorgte im Anschluss für eine schmackhafte und wohlverdiente Stärkung.

 

Als Kommandant der FF-Reindlmühl bedanke ich mich -

  • bei den Besitzern des Übungsobjektes, Franz und Anna Ludhammer für ihr Entgegenkommen
  • bei den mitwirkenden Feuerwehren Altmünster, Aurachkirchen, Eben und Nachdemsee, Gmunden, Neukirchen, Oberweis, Ohlsdorf, Pinsdorf, Traunkirchen und Wiesen für ihre kameradschaftliche Unterstützung
  • beim Küchenteam des Roten Kreuz um Herrn Gerhard Wolferseder für die ausgezeichnete Verköstigung
  • bei Landwirt Hannes Schögl für die ausserplanmässigen Mäharbeiten
  • bei allen Haus- und Grundeigentümern über deren Besitz die Übung führte
  • bei den Ehrengästen für ihren Besuch und die anerkennenden Worte, insbesondere bei Bürgermeister Hannes Schobesberger für die Übernahme der Verköstigungskosten
  • und nicht zuletzt bei meinen Kameradinnen und Kameraden für ihre Unterstützung bei Planung, Aufbau und  Durchführung der Übung

 HBI Stefan Schmid, Reindlmühl am 17. Mai 2015

 


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