Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Reindlmühl

  

Letzte Aktualisierung Jänner 2014

1896

31. Mai: Unter der Leitung von Herrn Franz Löberbauer, Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen, findet im Schulhaus Reindlmühl die Gründungsversammlung unserer Feuerwehr statt. Per Akklamation werden nachstehende 6 Männer als Funktionäre gewählt. Sie bilden somit das erste provisorische Kommando der FF- Reindlmühl.

Hauptmann: Josef Ramsauer, k.u.k. Förster
Hauptmann Stellvertreter: Heinrich Derflinger
Steigerobmann: Johann Mayrhofer
Spritzenobmann: Johann Spießberger
Schriftführer: Karl Rauch
Kassier: Georg Schachinger

1. Dezember: Die aufgestellten Statuten werden vom Ortsparlament in einer Ausschußsitzung genehmigt.

 

1897

13. Februar: Mit Erlass der "Hohen k.u.k. Statthalterei" in Linz wird der rechtliche Bestand der "Freiwilligen Feuerwehr Reindlmühl bei Gmunden" bescheinigt.

27. März: Bei einer konstiuierenden Versammlung werden die bisherigen "provisorischen" Kommandomitglieder in ihren Funktionen bestätigt. Der Kassier bringt einen Kassastand der Wehr von 82 Gulden und 42 Kreuzer zur Verlesung.

Juni: Kommandant Ramsauer legt auf Grund seiner dienstlichen Versetzung seine Funktion zurück. Der bisherige Steigerobmann Johann Mayrhofer übernimmt das Kommando der Wehr.

 

1898

Die erste Feuerwehrspritze, eine sogenannte "Abprotzspritze" wird angeschafft. Eine solche Spritze wird von unserem Kameraden Johann Plasser im Jahr 1996 originalgetreu und funktionsbereit restauriert und in unsere Sammlung alter Gerätschaften aufgenommen.

 

1899

Dieses Jahr wird in den Aufzeichnungen als Hochwasserjahr beschrieben. Unsere Feuerwehr hat die erste große Bewährungsprobe zu

bestehen.

1900

Das erste Feuerwehrhaus wird zwischen Bäckerhaus und Schule errichtet.

 

1901

23. Jänner: Um 10 Uhr nachts wird unsere Wehr zu ihrem ersten Brandeinsatz (beim "Hausl") gerufen.

10. November: Die "Salzkammergut-Zeitung" berichtet vom Brand im Forsthaus Weitmoos am Schwarzauboben und erwähnt unter anderem: "Ganz besondere Anerkennung verdient die wackere Feuerwehr von Reindlmühl, welche schleunigst zur Stelle war, und durch ansetzen ihrer Schläuche in der Aurach die Spritze mit dem nötigen Wasser versorgte!"

 

1902

Der Waldaufseher Josef Ahammer übernimmt von seinem Vorgänger Johann Mayrhofer das Kommando der Wehr.

 

1903

In Reindlmühl wird der Bezirksfeuerwehrtag abgehalten.

 

1924

Nach beinahe 22 Jahren legt Josef Ahammer aus dienstlichen Gründen die Führung der Feuerwehr zurück. Trotz der wirtschaftlich äußerst schlechten Zeit vor, während und nach dem 1.Weltkrieg, verlieh Ahammers erfolgreicher Führungsstil der Wehr besonderes Ansehen. Die Feuerwehrkasse wurde in diesen Jahren durch Spenden adeliger Personen aus der Umgebung, welche man um eine Spende zu bitten sich nicht scheute, des öfteren wieder aufgefüllt. Als neuer Wehrführer wird der Fleischhauermeister Franz Ahammer gewählt.

 

1925

Man überlegt die Gründung eines Löschzuges auf dem Grasberg. Wegen zu geringem Interesse der dortigen Bevölkerung werden die Pläne aber wieder fallen gelassen.

 

1928

Beim "Neubacher" (Gasthaus Ofner) in der Finsterau wird ein 2. Zug unserer Wehr gegründet und sogleich mit dem Bau eines Feuerwehrhauses begonnen. Weiters wird von Kommandant Franz Ahammer und Hans Kaltenbrunner eine Feuerwehrmusik-kapelle gegründet. Diese Feuerwehrmusikkapelle bildet die Grundlage des heutigen Musikvereines Reindlmühl. Auch der Beschluss zum Ankauf einer neuen Motorspritze fällt in dieses Jahr.

 

1930

Die neue Motorspritze vom Typ B 48 mit einer Leistung von 20 PS wird in Dienst gestellt. Durch all diese Investitionen gerät die Feuerwehrkasse in die roten Zahlen. Kommandant Ahammer persönlich begleicht großzügig mehrere Male den Schuldenstand der Wehr aus eigener Tasche.

 

1938

Alle Feuerwehren oberösterreichs werden als Vereine aufgelöst und erhalten den Status "Körperschaften öffentlichen Rechtes". Von nun an werden die Vorgänge und Abläufe in den Feuerwehren nicht mehr wie bei Vereinen üblich von Statuten geregelt, sondern Gesetze bilden ab nun die Grundlage der Feuerwehren.

2. Juli: Laut einem Schreiben der Landeshauptmannschaft Oberdonau haben sich alle oberösterreichischen Feuerwehren innerhalb einer Gemeinde zu einer einzigen Feuerwehr zu vereinigen. Die Feuerwehr Reindlmühl wird somit als Löschzug der Feuerwehr Altmünster eingegliedert.

 

1941

In einem Schreiben des Reichsstatthalters von Oberdonau wird den Feuerwehren die aktive Mitwirkung und Teilnahme in Uniform an kirchlichen oder religiösen Zeremonien und Handlungen untersagt. Ansonsten sind aus dieser Zeit beinahe keine Aufzeichnungen erhalten. Sie wurden entweder gegen Ende des 2. Weltkrieges vernichtet, oder gingen in den Kriegs- und Nachkriegswirren verloren.

 

1945

Nach Kriegsende übernimmt der Gemeindebedienstete Johann Höller die Leitung unserer Feuerwehr und leistet erfolgreiche Wiederaufbauarbeit.

 

1947

Ein LKW der Marke Steyr 1500 V8 aus ehemaligen Armeebeständen wird erworben, aus dem Ausseerland nach Reindlmühl überstellt und für die Feuerwehr als Löschfahrzeug adaptiert.

 

1948

Unter schwierigsten Bedingungen wird ein neues Feuerwehrhaus nördlich der Schule errichtet. Dies ist auch noch heute der Standort der Feuerwehr.

 

1949

7. März: Seit 2. Juli 1938 der Feuerwehr Altmünster als Löschzug unterstellt, löst sich unsere Wehr wieder los und wird als selbstständige Feuerwehr in das oberösterreichische Feuerwehrbuch eingetragen.

 

1950

Eine neue Motorspritze vom Typ R 75 wird angeschafft. Auch diese Spritze wird von einem Kameraden unserer Wehr, Johann Moser sen., in mühevoller Kleinarbeit 1995 restauriert und ist funktionstüchtig.

 

1951

20. Mai: Anlässlich eines Feuerwehrfestes erhält die neue Motorspritze zusammen mit dem Rüstwagen den kirchlichen Segen.

 

1952

Juli: Unsere Wehr nimmt an den Feierlichkleiten anlässlich der Markterhebung der Gemeinde Altmünster teil.

 

1953

Der Bezik Gmunden leidet unter einer grossen Trockenheit und akutem Wassermangel. Besonders viele landwirtschaftliche Objekte die nur über eine sogenannte "Hauslacke" verfügen müssen mit Wasser versorgt werden.

 

1954

Juli: Das gesamte Bundesland wird von einer schweren Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Unsere Feuerwehr steht mehrere Tage hindurch im Einsatz um den Geschädigten der Flutkatastrophe zu helfen.

12. September: Ein gewaltiger Hagelsturm verwüstet die Gemeinde Altmünster. Von den damals ca. 1300 Häuseren im Gemeindegebiet werden 782 mehr oder weniger stark beschädigt. Die bis zu Tennisball großen Hagel durchschlagen und zersplittern selbst die Dachlatten. Um den Schäden einigermaßen Herr zu werden sind die Feuerwehren der Umgebung tagelang im Einsatz. Aus den Gemeindeaufzeichnungen ist zu entnehmen, dass die Schadenssumme die damals unvorstellbare Summe von 14,5 Millionen Schilling (heute 1,05 Millionen Euro) erreichte.

In diesem Jahr hat der Tischlermeister Franz Schernthaner vorübergehend das Kommando der Wehr inne.

 

1955

An 29 Kameraden unserer Wehr wird die anlässlich der Hochwasserkatastrophe 1954 geschaffene Hochwassermedaille verliehen.

 

1956

1. Juli: Eine neue Mororspritze wird im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Dienst gestellt. Dieser sogenannte "Kleine Florian" wurde ebenfalls später restauriert.

 

1957

Der Angestellte Ernst Weberstorfer übernimmt von Johann Höller die Leitung der Feuerwehr und führt sie 20 Jahre. In seiner Zeit als Kommandant nimmt sich Ernst Weberstorfer vor allem der Ausbildung der Feuerwehrkameraden an und treibt die modernisierung der Fahrzeuge und Geräte voran.

 

1959

Wieder wird das Aurachtal von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Wieder steht unsere Feuerwehr tagelang bei Aufräumungsarbeiten im Einsatz.

 

1960

Das seit 1947 im Dienst stehende Rüstfahrzeug Steyr 1500 wird durch ein neues Löschfahrzeug, Typ Opel 1,75 t (LLF) mit einer Vorbaupumpe RV 175 ersetzt. Der Kaufpreis in der Höhe von 143.540,- Schilling (10.431,- Euro) wird zum Großteil von der Feuerwehr selbst aufgebracht.

 

1962

Die ersten zwei Sprechfunkgeräte werden angeschafft um die Kommunikation bei Einsätzen zu erleichtern.

 

1967

Zum Preis von 80.000,- Schilling (5.813,- Euro) wird ein leichtes Löschfahrzeug der Marke Rover angeschafft. Dieses Fahrzeug verfügte bereits über einen Allradantrieb.

 

1970

Das erste Einsatzfahrzeug wird mit einem Mobilfunkgerät ausgerüstet.

 

1976

Eine Tragkraftspritze TS 8 vom Typ Rotax wird bei der Fa. Rosenbauer gekauft und in Betrieb genommen. Das erste Reindlmühler Zeltfest wird zusammen mit dem Musikverein veranstaltet.

 

1977

20. Mai: Der ÖBB-Bedienstete Franz Kefer übernimmt vom schwer erkrankten Ernst Weberstorfer die Führung der Wehr. Noch 1977 wird mit dem Neubau des seit 1948 bestehenden Feuerwehrhauses begonnen.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos
Kommandant Franz Kefer
Kommandant Stellvertreter Kurt Binder
Schriftführer Josef Schmid
Kassier Alois Leitner sen.
Gerätewart Johann Plasser

 

1978

Durch die Inbetriebnahme der neuen Funksirenensteuerung kann unsere Wehr fortan direkt von der Landeswarnzentrale in Linz oder von der Bezirkswarnstelle in Gmunden alarmiert werden.

 

1979

4. August: Anlässlich der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses erhält unsere Wehr seitens der Gemeinde einen gebrauchten VW-Bus als Mannschaftstransportfahrzeug.

 

1980

Die ersten 3 Atemschutzgeräte werden angeschafft.

 

1982

Das erste Tanklöschfahrzeug wird in den Dienst gestellt. Das Fahrzeug TLF 1000 der Marke Opel Blitz wird gebraucht von der Feuerwehr Altmünster um 105.000,- Schilling (7.630,- Euro) gekauft.

 

1983

12. März: Der bisherige Schriftführer, der ÖBB-Bedienstete Josef Schmid übernimmt von Franz Kefer das Kommando der Wehr. Extreme Trockenheit forderte in diesem Jahr das Tanklöschfahrzeug und die Mannschaft.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos
Kommandant Josef Schmid
Kommandant Stellvertreter Johann Moser sen.
Schriftführer Alois Leitner jun.
Kassier Johann Spießberger
Gerätewart Hermann Kreuzer

 

1984

Als erste Feuerwehr der Gemeinde beginnt die FF- Reindlmühl mit der Sammlung von Altpapier sowie in zusammenarbeit mit den Bundesforsten mit dem Verkauf von Christbäumen. Beide Aktivitäten bringen über Jahre hinweg einiges in die Feuerwehrkasse ein.

 

1985

August: Ein Hochwasser im Aurachtal verursacht große Schäden und viele Einsatzstunden.

 

1986

Mai: Das neue, 1,7 Millionen Schilling (123.543,- Euro) teure Rüstlöschfahrzeug mit Allradantrieb der Marke Steyr 690 wird anlässlich der 90 Jahr Feier seiner Bestimmung übergeben. Nach 10 Jahren Zusammenarbeit bei den Zeltfesten gehen Feuerwehr und Musikverein nun getrennte Wege. Dadurch finden in diesem Jahr zwei Zeltfeste in Reindlmühl statt.

21. Juni: Wieder werden mehrere Häuser durch ein Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Im Bereich des "Frauengraben" kann eine ältere Frau in letzter Minute von der Feuerwehr durch ein Fenster vor den eindringenden Wassermassen gerettet werden.

8. August: Trafobrand am Grasberg.

 

1987

2. März: Am Abend des Faschingmontag verursacht ein Eisregen große Schäden im gesamten Gemeindegebiet von Altmünster. Beim Freimachen der Straße entlang der Wessenaurach, um zu eingeschlossenen Personen vordringen zu können, wird das neue Rüstlöschfahrzeug und deren Besatzung selbst eingeschlossen. Während rundherum die Bäume unter der Eislast zusammenbrechen schneiden Kameraden unter Lebensgefahr den Rückweg frei. Drei Tage ist unsere Wehr wegen Aufräumarbeiten im Einsatz.

1. Juli: Am Abend muss die Wehr zu Hochwassereinsätzen in Reindlmühl und in Neukirchen ausrücken.

9. Juli: Nach einem Hangrutsch in Altmünster steht unsere Wehr 3 Tage bei Aufräumarbeiten im Einsatz.

13. Juli: Großbrand des Sägewerkes Schwaiger in Ebensee.

18. August: Ein gebrauchter VW-Passat, der uns vom Bürgermeister übergeben, wird dient fortan als Kommandofahrzeug. Auch in diesem Jahr finden wieder zwei Zeltfeste in Reindlmühl statt.

5. September: Nach einem verheerenden Wolkenbruch wird das gesamte Aurachtal meterhoch überflutet und schwerstens verwüstet. Am 6. September schickt Bezirkskommandant OBR Josef Hummer 12 Feuerwehren der näheren und weiteren Umgebung zur Unterstützung nach Reindlmühl. Die Aufräumarbeiten nach unzähligen Murenabgängen und das Auspumpen von Kellern dauert über eine Woche und fordert die Einsatzkräfte bis zur Erschöpfung. Besonders erschwert werden die Aufräumungsarbeiten durch hunderte Schaulustige und Katastrophentouristen.

 

1988

23. Jänner: Vollversammlung und Neuwahlen.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos
Kommandant Josef Schmid
Kommandant Stellvertreter Johann Moser sen.
Schriftführer Alois Leitner jun.
Kassier Johann Spießberger
Gerätewart Franz Laubichler

2. Mai: Zwei Tage steht unsere Wehr bei einem Waldbrand in Ebensee im Einsatz.

Mit der Erweiterung des Feuerwehrhauses um eine Garage an der Ostseite wird begonnen und mit dem Musikverein wird die Regelung getroffen, dass künftig der Musikverein in den "geraden" Jahren und die Feuerwehr in den "ungeraden" Jahren das Reindlmühler Zeltfest veranstalten. Somit findet heuer wieder nur mehr ein Zeltfest, das des Musikvereines, statt.

 

1989

20. März: Die alte Tragkraftspritze wird durch eine neue und moderne TS 12 "FOX" ersetzt.

20. Juni: Brandeinsatz im "kleinen Sommerholz". Der Wirtschaftstrakt wird vernichtet, ein übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt kann jedoch verhindert werden und bleibt unversehrt.

27. Juni: Wieder steht unsere Wehr im Hochwassereinsatz.

16. Juli: Zwei Tage hält ein Sucheinsatz am Hongar nach einem kleinen Buben die Bevölkerung in Atem. Am zweiten Tag kann der Junge zum Glück unversehrt gefunden werden.

12. September: Selchbrand beim "Reschenwirt" am Grasberg.

09. Oktober: Containerbrand am Zeltgelände in der Finsterau.

 

1990

01. März: Ein Sturm zieht über Reindlmühl und richtet große Schäden an. So wird unter anderem beim Gasthaus "Reschen" am Grasberg die gesamte talseitige Dachfläche mitsamt den Sparren weggerissen.

April: Die Fassade an der Nordseite des Feuerwehrhauses wird mit Eternit verkleidet.

Juni: Das über 20 Jahre alte Löschfahrzeug Rover wird durch ein flexibles, allradgetriebenes Kleinlöschfahrzeug der Marke VW-LT 40 ersetzt. Dieses KLF-A ist extrem Geländegängig und dadurch auch in sehr unwegsamen Gelände einsetzbar. Auch der erste PC wird in diesem Jahr angekauft.

 

1991

14. Mai: Garagenbrand bei Fam. Baumgartinger in Finsterau.

17. Juli: Hochwassereinsätze entlang der Wessenaurach.

05. September: Wiesenbrand neben Gasthaus "Steirer".

20. Oktober: Großbrand der Baufirma Treml in Altmünster.

18. Dezember: Eisstau in der Aurach bei Fam. Bieregger vulgo "Hofjaga".

19. Dezember: Aus Eigenmittel wird ein neues Mannschaftstransportfahrzeug der Marke Ford Transit angekauft. Somit ist die Erneuerung des Fuhrparks vorläufig beendet.

 

1992

25. Juni: Gerade noch rechtzeitig wird die Überhitzung des Heustockes beim Anwesen Mittendorfer, vulgo "Gegenhaus" bemerkt. Durch kontrolliertes Abräumen kann ein Brand gerade noch verhindert werden.

Juli: Um eine bessere Alarmierung der Feuerwehrmänner zu erreichen bzw. zum Ausbau des Zivilschutzes wird auf einer Anhöhe "Im Dörfl" eine zweite, funkgesteuerte Sirene aufgestellt.

6. August: Garagenbrand beim Nebengebäude des Gasthauses Ofner in der Finsterau.

 

1993

12. Februar: Kommandant Josef Schmid legt sein Amt zurück. Er hat die Feuerwehr in den 10 Jahren seines Wirkens als Kommandant grundlegend verändert. Der gesamte Fuhrpark wurde erneuert, die Feuerwehr auf den neuesten technischen Stand gebracht und die Ausbildung wesentlich intensiviert. Auch traten in seiner Zeit viele junge Feuerwehrmänner der Wehr bei.

Als sein Nachfolger wird der bisherige Schriftführer, der ÖBB-Bedienstete Alois Leitner gewählt. Ein Raum im Dachboden wird in Eigenregie einiger Kameraden in einen Mannschafts- und Aufenthaltsraum ausgebaut.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos
Kommandant Alois Leitner
Kommandant Stellvertreter Franz Hufnagl
Schriftführer Mathias Nussbaumer
Kassier Johann Spießberger
Gerätewart Stefan Schmid

15. Oktober: Während der jährlich stattfindenden Pflichtbereichsübung werden die Feuerwehren zu einem Brand in Altmünster gerufen.

4. Dezember: Die Ausbauarbeiten für einen neuen Bereitschaftsraum im Obergeschoss des Feuerwehr-hauses werden abgeschlossen.

 

1994

26. Februar: Nächtlicher Brandeinsatz bei Fam. Ecker in Altmünster.

24. April: Der Umbau des früheren Bereitschaftsraumes in eine moderne Kommando- und Nachrichtenzentrale wird abgeschlossen.

3. August: Im neuen Kommandoraum wird die stille Alarmierung mit 20 Rufempfängern in Betrieb genommen.

20. Oktober: Suche nach einer abgängigen Person am Aurachberg. Kurz vor einbrechen der Dunkelheit kann die vermisste Frau verletzt und stark unterkühlt gefunden und gerettet werden.

 

1995

13. Juni: Anstelle des ausgedienten VW-Passat wird ein Anhänger mit geschlossenem Aufbau angeschafft. Dieser Anhänger wird besonders für Verkehrsunfälle ausgerüstet.

3. August: Brand bei Drechslerei Leitner in Neukirchen.

16. Dezember: In der Wessenaurach wird ein verirrter Schwan eingefangen und am Traunsee wieder freigelassen.

 

1996

19. Mai: Anlässlich dem 100jährigen Bestehen unserer Wehr wird der Bezirks- Feuerwehrleistungs-bewerb ausgetragen.

20. Mai: Die offiziellen Feierlichkeiten zum 100jährigen bestehen unserer Wehr. Kommandant HBI Alois Leitner kann, neben der zahlreich erschienenen Bevölkerung, auch viele Ehrengäste und Feuerwehren der Umgebung begrüßen.

1. Juni: Hochwassereinsatz entlang der Wessenaurach.

4. September: Wohnhausbrand bei Fam. Grafinger in Altmünster.

 

1997

1. Februar: Direkt von der Jahreshauptversammlung wird unsere Wehr zu einer Personensuche am Richtberg gerufen. Die vermisste Person wird schliesslich in der Wahlfahrtskirche Richtberg Taferl wohlbehalten aufgefunden und zu Tal gebracht.

2. Februar: Brandeinsatz in der Drechslerei Leitner in Neukirchen.

3. Februar: Wieder Brandeinsatz in der Drechslerei Leitner.

6. Juli: Hochwassereinsätze entlang der Aurach.

9. August: Am frühen Nachmittag wird unsere Wehr zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. Ein Personenkraftwagen ist von einer Forststrasse abgekommen und ca. 90 Meter in steilstem Gelände abgestürtzt. Während sich der Sohn des Lenkers aus dem Fahrzeug befreien und Hilfe holen kann, kommt für den Fahrer jede Hilfe zu spät.

 

1998

1. Jänner: Die erste Jugendgruppe unserer Feuerwehr wird gegründet.

30. Jänner: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos
Kommandant Alois Leitner
Kommandant Stellvertreter Stefan Schmid
Schriftführer Ernst Moser
Kassier Johann Spießberger
Gerätewart Klaus Kaltenbrunner

1. November: Am Abend bricht beim Anwesen der Fam. Leidinger, vulgo "Schützenleiten" ein Großbrand aus. Trotz aller Bemühungen der eingesetzten Feuerwehren wird der Wirtschaftstrakt ein Raub der Flammen. Der direkt angebaute Wohntrakt kann jedoch gerettet werden und bleibt nahezu unversehrt.

 

1999

21. Februar: Durch eine riesige Mure unterhalb des Hauses "Hochfeld" droht dieses ebenfalls abzurutschen. Auch mehrere, unterhalb des Erdrutsches liegende Häuser, sind durch die Erdmassen stark gefährdet und müssen zum Teil evakuiert werden.

17. März: Brandeinsatz in der Finsterau beim früheren Geschäft "Schernthaner". Trotz sofortiger Alarmierung und raschem Einsatz aller Gemeindewehren kann das zur Zeit in Umbau befindliche alte Haus nicht mehr gerettet werden. Es gelingt jedoch das Übergreifen auf ein unmittelbar nebenstehendes Fabriksgebäude zu verhindern.

6. Juli: Brand bei der Fa. Vorwagner in Pinsdorf.

26. Dezember: Sturmeinsatz am Grasberg beim Haus "Brunnweg 13".

 

2000

14. Juni: Brandeinsatz Buchbergstrasse 115 in Altmünster.

4. Juli: Kurz nach Mittag verdunkelt sich der Himmel dermaßen, dass sich die Strassenbeleuchtung einschaltet. Ein schweres Hagelunwetter zieht auf und streift unseren Ort im Norden. Die Ortschaften Pinsdorf und Ohlsdorf liegen im Zentrum des Unwetters. Die Dächer und Fassaden vieler Häuser werden vollkommen zerstört und sehen aus wie nach einem Bombenangriff. Zwei Tage ist unsere Wehr zu Aufräumarbeiten im Assistenzeinsatz.

20. August: Eine zur Andacht an ein verstorbenes Familienmitglied aufgestellte Kerze verursacht einen Zimmerbrand in   Wessenaurach 5.

 

2001

30. Jänner: Sucheinsatz am Gmundnerberg.

 

2002

27. Juni: Der bisherige Gerätewart Klaus Kaltenbrunner tritt zurück. Als sein Nachfolger wird Wolfgang Ganzenbacher bestellt.

August: Nach tagelangen Regenfällen beginnt die Aurach auszuufern. Die Vorbereitungsarbeiten zeigen Wirkung und nur wenige Keller müssen ausgepumpt werden. Das Mühlviertel, im Besunderen der Bezirk Perg versinkt jedoch nach mehreren Dammbrüchen, im wahrsten Sinne des Wortes, im Wasser. Im Zuge eines Hilfseinsatzes der FuB- Einheit Gmunden ist unsere Wehr 2 Tage in der Umgebung Schwertberg bei Aufräumarbeiten im Einsatz.

16. November: Ein gewaltiger Föhnsturm bricht in den Abendstunden über Reindlmühl und Umgebung herein und richtet gewaltige Schäden an Häusern und der Umwelt an. Mehrere Dächer am Gmundnerberg und am Richtberg werden mit samt den Sparren von den Häusern gerissen.

 

2003

31. Jänner: HBI Alois Leitner legt nach 20ig jähriger Tätigkeit im Kommando, die letzten 10 Jahre davon als Kommandant, seine Funktion nieder. Mit dem Ausbau eines Bereitschaftsraumes, der Errichtung einer Kommandozentrale, der Anschaffung einer "Stillen Alarmierung" mittels Pager, der totalen Neuausrüstung aller Mitglieder mit modernster Schutzausrüstung, aber vor allem mit der Gründung einer Jugendgruppe verbesserte Leitner maßgeblich die Infrastruktur der Wehr und investierte wesentlich in die Sicherheit seiner Kameraden. Als sein Nachfolger wird der Gemeindebediestete und bisherige Kommandantstellvertreter Stefan Schmid gewählt.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos
Kommandant Stefan Schmid
Kommandant Stellvertreter Franz Pesendorfer
Schriftführer Johann Moser
Kassier Anton Moser
Gerätewart Wolfgang Ganzenbacher

21. Mai: In den frühen Morgenstunden beginnt eine 2 tägige Suchaktion in der Ortschaft Kasten an der 7 Feuerwehren, die Gendarmerie mit einer Hundestaffel, das Rote Kreuz mit Suchhunden, die Bergrettung sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums im Einsatz stehen. Der Mann, der unmittelbar vor seinem Verschwinden Suizidabsichten geäußert hat, kann am 2. Tag von einem Suchhund nur mehr tot gefunden werden.

24. Mai: Selchbrand in Reindlmühl 93.

10. Juli: Brand im Altstoffsammelzentrum Altmünster.

18. Juli: Brand nach einem Blitzschlag bei Fam. Leitner in Traunkirchen - Mühlbach.

13. August: Das Wirtschaftsgebäude der Fam. Gruber vulgo "Sperl auf der Edt" steht in Vollbrand. Neun Stiere können durch einen äußerst riskanten Einsatz aus dem brennenden Stallgebäude gerettet werden. Durch die rechtzeitige Auslösung der Alarmstufe 2 kann die auftretende Wasserknappheit während der Löscharbeiten einigermassen kompensiert werden. Eine unmittelbar nebenstehende Tierpension sowie das neue Wohngebäude der Fam. Gruber bleiben auf Grund des raschen und gezielten Einsatzes der Feuerwehren unversehrt.

 

2004

14. Februar: Heizraumbrand in der "Großen Igling".

20. Juli: Brandeinsatz in Altmünster neben dem Lagerhaus. Ausgelöst durch Blitzschlag.

31. Juli: Brand am landwirtschaftliche Anwesen "Bühlhof" in Altmünster. Die Heuvorräte werden vernichtet. Das Stallgebäude und der Wohntrakt bleiben unversehrt.

27. September: Zimmerbrand in der Schlipfing 19 in Altmünster.

15. November: Inbetriebnahme des neuen oberösterreichweiten "Warn- und Alarmsystemes".

 

2005

30. Mai: Ein schweres Unwetter trifft die Ortschaft Wiesen. Ähnlich dem Hochwasser vom 5. Septenber 1987 in Reindlmühl treten innerhalb kürzester Zeit die Bäche über die Ufer. Zahlreiche Keller und das Ortszentrum werden überflutet. Unsere Wehr ist zwei Tage im Hilfseinsatz.

25. Juni: Großbrand nach einem Blitzschlag in Traunkirchen / Mühlbach.

30. Juni: Lotsen- und Nachrichtenkommandant BI Hermann Kreuzer übernimmt zusätzlich die Aufgaben des zurückgetretenen Gerätewartes Wolfgang Ganzenbacher.

8. September: Sucheinsatz am Gmundnerberg und Kufhaus.

27. September: In einer Kommandositzung wird der Ankauf eines neuen Transportfahrzeuges der Marke VW-LT 35 Pritsche/Plane beschlossen. Das Fahrzeug wird mit einer Doppelkabine und einer Ladebordwand ausgestattet. Der Kaufpreis von 46 000,- Euro muß zu zwei Drittel von der Feuerwehr aufgebracht werden, da die angespannte finanzielle Lage der Marktgemeinde Altmünster keine Unterstützung zulässt.

 

2006

Jänner: Nach tagelangen starken Schneefällen blockieren entwurzelte oder herabhängende Bäüme die Strassen nach Neukirchen, Schwarzenbach und Wessenaurach. Die Ortschaft Kasten ist völlig von der Umwelt abgeschlossen und ohne Strom. Während mehrtägiger Aufräumarbeiten werden vereinzelt auch Hausdächer von den Schneemassen geräumt. Am 6. Jänner beruhigt sich die Lage wieder einigermassen.

Februar: Seit 16. November des Vorjahres schneit es, mit einigen wenigen Unterbrechungen, fast unaufhörlich. Viele Hausdächer drohen unter der gewaltigen Schneelast einzustürzen. Selbst die ältesten Dorfbewohner können sich an solche Schneemassen nicht erinnern. Am 10. Februar werden die Eltern über Radio aufgefordert ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken. Der Verkehr auf den Strassen kommt völlig zum Erliegen. Vom 7. bis 15. Februar werden von unserer Wehr im Dauereinsatz nicht weniger als 61 Dächer abgeschaufelt.

30. April: Bei Minusgraden und leichtem Schneefall segnet F-KUR Alois Kainberger im Anschluß an die Florianimesse das neue Transportfahrzeug mit Ladebordwand. Zudem wird das 110jährige Gründungsfest begangen.

7. Mai: Unter großer Beteiligung der Bevölkerung, der Ortsvereine und der Feuerwehr wird mit einem Festgottesdienst und einem anschliessenden Fest am Schulvorplatz das 50 jährige bestehen der Kirche in Reindlmühl gefeiert.

7. Juli: Von einem Sturm entwurzelte Baüme stürtzen auf das Wohnhaus "Schillering 13" und verursachen erhebliche Schäden. Unsere Wehr ist mehrere Stunden im Einsatz um die umgestürtzten Bäume zu entfernen und das Wohngebäude gegen eindringendes Regenwasser zu schützen.

7. August: In den frühen Vormittagstunden tritt die Aurach am mehreren Stellen über die Ufer. Durch effiziente Vorbereitungsmaßnahmen können aber Schäden an den betroffenen Gebäuden verhindert werden.

 

2007

19. Jänner: In der Nacht von 18. auf 19. Jänner erreicht der Orkan "Kyrill" das Salzkammergut. Um 0:33 treffen die ersten Alarmierungen ein. Nach anfänglich nur kleineren Einsätzen wird die FFR schließlich zum Bauernhaus der Fam. Großmayr, vulgo "Pfuster", am Gmundnerberg gerufen. Die halbe Talseite des Wirtschaftstraktes wurde mit sammt den Sparren und der "Pfette" weggerissen. Die provisorischen Eindeckarbeiten werden zusätzlich von anhaltenden Sturmböen und Starkregen erschwert, der auch die Bäche gefährlich anschwellen läßt. Erst in den späten Abendstunden kann unsere Wehr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Der Orkan "Kyrill" tötet auf seinem Weg durch Europa 26 Menschen und hinterläßt eine Spur der Verwüstung an Häüsern, Infrastruktur und Umwelt!

9. Februar: Im Anschluss an die 106. Vollversammlung wird die neue Homepage der FFR vorgestellt. Die Kameraden OFM Mario Hessenberger (Webmaster) und AW Johann Moser (Schriftführer) haben in unzähligen Stunden eine sehenswerte Homepage erarbeitet.

14.März: 09:43 Uhr - Brandeinsatz am Grasberg, Hornstrasse 29 - "Pfeiferberg". Trotz sofortiger Alarmierung nach Alarmstufe II ist der Wohntrakt des Objektes nicht mehr zu retten. Als die für das Brandobjekt zuständige Wehr führt die Freiwillige Feuerwehr Altmünster bis in die späten Abendstunden umfangreiche Nachlöscharbeiten durch.

15. März: 01:52 Uhr - Wenige Minuten nachdem eine Polizeistreife beim Brandobjekt von Vortag Nachschau gehalten hat, wird von Nachbarn ein erneuter Brandausbruch gemeldet. Diesmal brennt das Objekt bis auf die Grundmauern nieder.

14. April: Beim Abbrennen von Reisig und Ästen nahe dem Tierpark Hochkreut gerät ein Feuer ausser Kontrolle. Der Einsatz aller vier Gemeindwehren kann einen größeren Schaden verhindern.

12. Mai: Brand eines Geräteschuppens beim alten Anwesen "Wena"- In der Point 6. Der direkt neben dem Wohnhaus von Ehrenkommandant Alois Leitner stehende alte Schuppen befindet sich beim Eintreffen der FF- Reindlmühl bereits in Vollbrand und ist nicht mehr zu retten. Das zum Schuppen gehörige Hauptgebäude kann gerettet werden, das neue Wohnhaus bleibt vollkommen unversehrt.

6. September: Vorbeugender Hochwassereinsatz am Blasserweg.

6. November: Nach einer Kollision eines Kleintransporters mit einem PKW stürtzt der Transporter über eine 5 Meter hohe Wehr in die Aurach und versinkt im Wasser fast vollständig. Der Fahrer kann sich selbst befreien und zieht gemeinsam mit einem Passanten den Beifahrer aus dem Fahrzeug. Zur Bergung des Transporters werden das Kranfahrzeug der FF- Vöcklabruck sowie Taucher der FF- Traunkirchen angefordert.

21.November: Personensuche in Kasten.

 

2008

26.Jänner: 107. Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Kommandos.

Die neue Zusammenstellung des Kommandos:
Kommandant Stefan Schmid
Kommandant Stellvertreter Johann Mittermayr
Schriftführer Johann Moser
Kassier Anton Moser
Gerätewart Philip Hofmann

27.Jänner: Sturmeinsatz entlang der Gmundnerbergstrasse.

1.März: Das Sturmtief "Emma" reißt die westliche Dachseite vom Haus "In der Point 20". Während der provisorischen Sicherung und Abdichtung des Daches werden zeitgleich mehrere Einsätze abgearbeitet. Der Einsatz dauert bis in die Abendstunden.

Juli: Vom 10. bis 16. Juli findet in Altmünster das 6-Bezirke-Jugendlager statt. Ausgerichtet wird das Lager von den vier Gemeindewehren von Altmünster. Hauptbereich unserer Wehr ist hierbei die Organisation des Zeltfestes und dessen Betrieb.

 

2009

17.Juni: Brand bei Fam. Höller in Kasten. Durch eine ungenaue Angabe beim Notruf wird die Feuerwehr Aurach am Hongar alarmiert. Erst nach 9 Minuten wird unsere Wehr verständigt. Ein Raum brennt vollständig aus, das Haus wird stark verraucht.

9. Dezember: Wohnhausbrand am Kapellenweg in Neukirchen. Eine kleine Hobbywerkstatt im Erdgeschoß brennt aus.

 

2010

März: Die neue Homepage wird freigeschaltet. Schriftführer AW Johann Moser hat diese in unzähligen Stunden in Eigenregie ertsellt. Entgegen der vorherigen ist die Bedienung der neuen HP relativ einfach. Somit kann sie leichter aktualisiert werden und wird für den Besucher attraktiver.

10. März: FM Julia Nussbaumer besucht als ertse Feuerwehrfrau der FF-Reindlmühl einen Lehrgang an der OÖ-Feuerwehrschule. Sie beendet den Kurs unter 58 männlichen Kameraden mit sehr gutem Erfolg.

5. Juli: Am Morgen des 5. Juli ist der Wasserstand der Aurach durch die Regenfälle während der Nacht zwar stark angestiegen aber keineswegs bedenklich. Ein Wolkenbruch kurz nach 8 Uhr über dem Gebiet der Großalm mit Niederschlagmengen von über 170 Liter am Quadratmeter führt zu Verklausungen mehrerer Brücken in Neukirchen.

Als die Brücken den Wassermassen nicht mehr standhalten können bricht die angestaute Flut Richtung Reindlmühl durch. Unsere Wehr die bereits zu Hilfseinsätzen nach Neukirchen unterwegs ist muss umdrehen und wird beinahe eingeschlossen. Innerhalb von Minuten steigt die Aurach stellenweise bis über die Leitschienen an. Reindlmühl ist bis Mittag nur mehr von Altmünster aus erreichbar. Noch während das Wasser steigt wird zusätzliche Hilfe organisiert. Die Feuerwehren Eben- und Nachdemsee, Pinsdorf, Wiesen, Ohlsdorf, Aurachkirchen, Oberweis, Traunkirchen sowie die Betriebsfeuerwehr Hatschek eilen zu Hilfe.

Diesem massiven Feuerwehreinsatz ist es zu verdanken dass bis in die späten Abendstunden alle betroffenen Häuser von Schlamm und Wasser freigepumpt werden können. Für die FF-Reindlmühl stehen in den nächsten Tagen noch etliche Kanalreinigungen und kleinere Hilfseinsätze an.  

 17. Oktober: Einer der skurillsten und medienwirksamsten Einsätze beginnt um 09:20 Uhr. Die Besitzerin einer kleinen Landwirtschaft im Schwarzenbach ruft die Feuerwehr zu Hilfe. Ein Widder aus einem benachbarten Gehege sei zu ihrer Schafherde eingedrungen und würde nun ihren Widder dermassen attakieren dass sie um sein Leben fürchte. In unwegsamsten Gelände gelingt es schliesslich  den fremden Widder dingfest zu machen und ihn wieder seinem Besitzer zu übergeben. Durch einen kurzen und lustig gemeinten Medienbericht mit dem Titel "Eifersuchtsdrama im Schwarzenbach" beginnt ein wahrer Ansturm landesweiter Medien der in einem übertragenem Radiointerview gipfelt.

 

2011

 8. Oktober: Um 11:39 Uhr wird unsere Wehr zum Brand des landwirtschaftlichen Objektes "Eisenberi" in Neukirchen gerufen. Durch das rasche eingreifen kann der Wohntrakt unversehrt erhalten werden. Der Wirtschaftstrakt ist jedoch nicht mehr zu retten. Unsere Wehr rückt um 18:20 Uhr wieder vom Einsatz in das Feuerwehrhaus ein.

 

2012

14. März: In einer Hobbywerkstatt der Fam. Danzer, In der Wies, bricht kurz nach 13 Uhr ein Brand aus. Ausser dem Werkstattraum, welcher beim Eintreffen der FF-Reindlmühl bereits im Vollbrand steht, kann das gesamte Gebäude geschützt werden.

19. Juni: Gegen Mittag bricht in der Küche des Traunkirchner Hotels "Annerlhof" ein Brand aus der sich umgehend über die Lüftungsanlage bis unter das Dach ausbreitet. Um 12:30 wird die Alarmstufe 3 ausgerufen und so auch unsere Wehr zur Unterstützung gerufen. Das Blechdach am Gebäude erschwert eine gezielte Brandbekämpfung beträchtlich. Trotz des massiven Feuerwehreinsatzes bis in die Abendstunden wird das Hotel zerstört.

04. Oktober: Im Bereich des Badezimmers bricht in einem Wohnhaus in Mühlbach ein Brand aus. Der Umstand dass an diesem schönen Herbsttag alle Fenster zum Lüften offen stehen, facht das Feuer zusätzlich an. Der untere Stock des gerade renovierten Gebäudes wird schwer beschädigt und der obere Stock stark verraucht.

 

2013

15. Jänner: In einem Holzschuppen neben einem Wohnhaus in Altmünster unterhalb des Altenhohnheimes bricht ein Brand aus. Ein Übergreifen auf das Wohngebäude kann verhindert werden.

2. Juni: Das diesjährige Zeltfest steht witterungsbedingt unter keinem guten Stern. Nachdem es bereits während der Aufbauphase nur selten Regenpausen gab, steigt in der Nacht auf Sonntag dem 2. Juni die Aurach so hoch, dass kurz nach Mitternacht mit den  Evakuierungsmaßnahmen begonnen werden muss. Bereits während der koordinierten Räumung des Zeltfestes werden von der Einsatzbereitschaft die ersten Notrufe abgearbeitet.

An einen Zeltbetrieb am Sonntag ist nicht zu denken da die Aurachtal-Landesstrasse behördlich gesperrt wurde. So wird, immer wieder von Einsätzen unterbrochen, bereits am Sonntag mit dem Abbau des Zeltes begonnen. Gegen 10 Uhr wird unsere Wehr zu einem Hangrutsch in Kasten gerufen. Ein Hang hinter einem Haus ist in Bewegung und ein Baum neigt sich dadurch bereits gefährlich Richtung Haus. Unter "Einsatz von Leib und Leben", so schreiben später die Betroffenen Hausbesitzer in einem Dankschreiben in den örtlichen Zeitungen, gelingt es buchstäblich im letzten Moment den Baum zu sichern und kontrolliert in eine unbedenkliche Fallrichtung gelenkt werden. Auch das Stiegenhausfenster kann gegen die Mure abgesichert und so ein Eindringen der Erdmaßen ins Hausinnere verhindert werden.

Unmittelbar nach dem Einrücken unserer Wehr in das Feuerwehrhaus und der notdürftigen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wird Kasten gegen ca. 13:15 Uhr durch mehrere Hangrutschungen von der Außenwelt vollständig abgeschnitten. Die Einsatzarbeiten dauern mehrere Tage an. Kasten ist erst wieder am Dienstag dem 4. Juni in den späten Abendstunden erreichbar. Insgesamt werden in diesen drei Tagen 29 Einsätze abgearbeitet.

7. Juni: Bereits um 04:00 Uhr bricht der FuB-Zug des Bezirkes Gmunden nach Goldwörth im Bezirk Urfahr-Umgebung auf. Die Ortschaft ist eine der am meisten von den Überschwemmungen entlang der Donau Betroffenen. Unsere Wehr kommt rückt gegen 21 Uhr wieder ein.

22. August: Das im Oktober vergangenen Jahres bestellte Tanklöschfahrzeug wird nach eintägiger Einschulung an unsere Wehr übergeben. Dies bedeutet einen grundlegenden Modernisierungsschub unserer Wehr und die Anpassung der Einsatzmittel an das zeitliche Einsatzgeschehen.

29. August: Die umliegende Wehren werden zu einem Sucheinsatz am Gmundnerberg gerufen. Bereits unmittelbar nach Einteilung der Suchtrupps kann der Vermisste von unseren Männern gefunden werden. Der Mann ist stark unterkühlt und nicht mehr ansprechbar. Einige Stunden später wird bekannt dass der Mann überlebt hat und am Weg der Besserung ist.

19. Oktober: Mit der Befüllung des soeben fertiggestellten Löschwasserbehälters am Richtberg verbessert sich die Situation für die Einsatzkräfte in einem Ernstfall grundlegend.

 

Das Jahr 2013 brachte eine Vielzahl an Einsätzen durch eine extreme Wespenplage. Nicht weniger als 23 Mal rückte unsere Wehr 2013 aus um die Gefahr zu beseitigen.

 

 2014

24. Jänner:  In dichtem Schneetreiben kam eine Fahrzeuglenkerin von der Hauszufahrt ab und drohte ca. 10 Meter über eine steile Böschung abzustürzen. Erst nach Sicherung des Wagens konnte die Lenkerin aus ihrer misslichen Situation befreit werden. Das Fahrzeug konnte anschließend unbeschödigt geborgen werden.

25. Mai:  Um 18:36 wird unsere Wehr zu einer Personenrettung in die Wessenaurach alarmiert. Ein Quadfahrer kam mit seinem Fahrzeug von der Verbindungsstraße zur Kreuzingalm von der Fahrbahn ab und stürzte mehrere Meter in das Bachbett ab. Der Schwerverletzte wurde möglichst schonend geborgen und den Rettungskräften übergeben.

16. Juni:  Ein kleiner Junge bescheerte unserer Wehr diesen nicht alltäglichen und sehr "delikaten" Einsatz. Der kleine Wicht nahm den Schlüsselbund seines Vaters und versenkte ihn während des Spielens in einer Qüllegrube. Da sich alle, auch die beruflichen Schlüssel, des Vaters auf diesem Bund befanden, rief die Mutter unsere Wehr zu Hilfe. Mit Unterstützung eines Bauern wurde die Grube entleert und der Bund wurde geborgen. Als der inzwischen verständigte Vater von Waldarbeiten nach Hause kam war, zur merkbaren Erleichterung der Mutter, der Schlüsselbund bereits gereinigt und alles wieder in Ordnung. 

24. Juli:Um 22:25 Uhr wird Pflichtbereichsalarm ausgelöst. Das Dach der "Neuen Mittelschule" in Altmünster steht in Brand. Unverzüglich werden weitere Feuerwehren der Umgebung nachalarmiert. Ein Löschangriff über die Drehleitern ist auf Grund der örtlichen Gegebenheiten unmöglich. Unter schwierigsten Bedingungen kann ein Ausbreiten des Brandes auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die betroffene Dachkonstruktion, ca. 400 m2 müssen zur Gänze von Hand abgetragen werden. Als Ursache wurden  Flämmarbeiten während der Sanierung des Daches festgestellt.

 12. November: Mit brennendem Motorraum hält ein Personenkraftwagen vor der Volksschule in Reindlmühl. Löschversuche von Passanten mit Feuerlöschern bleiben erfolglos. Die alarmierte FFR kann den Brand rasch ablöschen. Verletzt wurde niemand.

 

Im Jahr 2014 rückt unsere Wehr zu insgesamt 8 Brandmeldealarmen im Neurologischen Therapiezentrum am Gmundnerberg aus. Alle Alarme stellen sich zum Glück als Fehlalarme heraus. Eine Ursache für die Alarmierungen kann in keinem der Fälle festgestellt werden.

 

 2015

02. Jänner:  Alarmierung um 04:53 Uhr zu einem Kellerbrand in der Buchbergstraße 50 in Neukirchen. Die rechtzeitige Entdeckung verhindert größeren Schaden.

05. Jänner:  Alarmierung um 11:39 Uhr zu einem Wohnhausbrand im Schmiedweg 11 in Altmünster. Die Ursache dürfte eine Kerze gewesen sein. Der Schaden bleibt auf Grund des beherzten Eingreifens eines Nachbarn auf die Ausbruchstelle bzw. auf die Küche begrenzt. 

 

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